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INHALT

Präsentationen und Referate
Liebe Leserinnen und Leser!
Kennen Sie das? Das Halbjahr geht zu Ende, einige Schüler wollen sich noch einmal ins Zeug legen und ein Referat halten, um ihre Noten zu verbessern. Die Folge ist eine Serie mehr oder weniger gelungener Vorträge, die mit dem bisherigen Unterrichtsgang wenig zu tun haben und den Rest der Klasse fürchterlich langwe... mehr
Wenke Mückel
Vom Hörer zum Sprecher – Vorträge andersherum denken
Über Sachverhalte verständlich informieren, sie angemessen darstellen und präsentieren – das sind Schlüsselkompetenzen für alle Fächer. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dabei meist die Vortragenden. Aber welchen Gewinn soll der Hörer aus dem Vortrag ziehen? Wie kann er funktional in den Vortrag eingebunden werden? In diesem Heft liegt ein besonderes Augenmerk auf den Hörerinteressen – Ziel ist eine gelingende Interaktion zwischen Sprecher und Hörer.
Lena Menges
„Casting eines Märchenprinzen“
Mündliche Präsentationen früh einzuüben, ist das Anliegen dieses Unterrichtsarrangements. Es ist eingebettet in eine Sequenz zum Thema „Märchen“ und bietet Schülern Gelegenheit, die Präsentation einer Märchenfigur kriterienorientiert zu entwickeln und auch selbst zu bewerten.
Klassenstufen 5 – 6
Birgit Lascho
Kurzreferate über Dichter interessant gestalten
Ein Kurzreferat zur Biografie und zum Werk eines Schriftstellers zuhörerorientiert aufzubereiten, erfordert eine Vielzahl von Kompetenzen – das unterschätzen Lehrer wie Schüler. Und lebendig werden solche Referate oft erst dann, wenn die Mitschüler gezielt beteiligt werden.
Klassenstufen: 9–10
Martin Kottkamp
PowerPoint: Kulturkritik und Praxis-Tipps
Präsentationen mit Powerpoint gehören in vielen Berufen zum alltäglichen Handwerkszeug, haben sich aber auch jede Menge Gegner, ja Verächter erworben. Ausgehend von kritischen Äußerungen zum kulturellen Phänomen Powerpoint zeigt dieser Beitrag Wege zu einem funktionalen, adressatenbezogenen Einsatz der Software im Unterricht auf. Angeschlossen ist ein Klausurvorschlag zu einem medienkritischen Sachtext.
Klassenstufen: 10–13
Ulrike Behrens
Verstehen, was gesagt wird – Übungen zum Zuhören
Zuhören funktioniert schon im Mutterleib, wir hören also „schon immer“ zu. Dennoch gibt es durch neue Anforderungen und komplexere Hörsituationen auch im Schulalter noch etwas zu lernen. Mit einfachen Übungen und strukturierten Höraufgaben kann man Zuhörfähigkeiten gezielt fördern.
Klassenstufen: 7–8
Andreas Mudrak
Wissenschaftliche Poster als Präsentationsmedium
Mit Posterpräsentationen lassen sich verschiedene Vorhaben verwirklichen: Sachtexte zusammenfassen, Referate und Facharbeiten vorstellen oder Lehrbucheinheiten verarbeiten. Indem sie Materialien aufbereiten und anschaulich „postern“, können Schüler sich an das wissenschaftliche Arbeiten herantasten. Beim Referat dienen Poster als kommunikativer Anker.
Klassenstufen 10 – 13
Martina Poppe-Kitzmann
KOMET – kommunikative Fähigkeiten entwickeln
KOMET – das ist nicht nur ein astronomisches Objekt, sondern auch die Abkürzung für „Kommunikations-, Methoden- und Teamarbeitstraining“. Schüler erwerben ab Klasse 5 bis zum Abitur Schlüsselqualifikationen, die für alle Fächer und das Leben nach der Schule unentbehrlich sind. Das Konzept des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Kaiserslautern gewann 2009 den Deutschen Lehrerpreis – ein Grund mehr, es hier zur Nachahmung zu empfehlen.
Klassenstufen: 5–13
Gabriela Scherer und Simon Arnold
„Romeo und Julia“ – eine eigene Sprache finden
Shakespeares Tragödie um die beiden hoffnungslos Liebenden ist unvergänglich und unverwüstlich. Im Deutschunterricht regt ein Vergleich verschiedener Übersetzungen von Schlüsselszenen Schüler zur Reflexion über sprachlichen Ausdruck an. Passend dazu Baz Luhrmans Verfilmung: Sie versetzt „Romeo und Julia“ in ein urbanes Inferno des 20. Jahrhunderts – aber die Figuren sprechen den klassischen Dramentext.
Klassenstufen: 9–13